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Hervorragender Jahrgang 2009!!
Tiefdunkel, opulent am Gaumen, beerige, animalische und an Schokolade erinnernde Noten.
Präsente aber runde und feine Tannine
einfach klasse dieser Klassiker des Médoc!
Château Le Pey
Château Le Pey, im Herzen des Bas-Medoc gelegen, ist in der 2. Generation im Besitz von Claude Compagnet und seiner Frau Francoise.
Das Weingut erlebt seit 1986, nachdem die Lieferverträge mit der lokalen Genossenschaftskellerei endete, große Umwälzungen.
Neubau von Keller und modernen Kelleranlagen, Einführung eines Holzfassausbaus für die Château Le Pey-Weine, Aufbau der Eigenvermarktung.
Diese große Investition sowohl in die Wirtschaftlichkeit als auch in die Qualität wurden von der Weinfachpresse wie auch von öffentlicher Seite anerkannt.
Der 90er Le Pey wurde im 94er Guide Hachette mit 3 Sternen ausgezeichnet, der höchsten Bewertung.
Das Syndicat du Cru Bourgeois erhob Château Le Pey ab dem 1994er Jahrgang in die Kategorie der Cru Bourgeois.
Anbau und Lese:
"Trauben die gesund, vollreif und reich an Inhaltstoffen sind", so wünscht sie Claude Compagnet sein Lesegut jedes Jahr bei der Ernte.
Neben der traditionellen Arbeit im Weinberg pflegt er die Begrünung zwischen den Rebzeilen, mit dem Zweck, eine frühe Reife zu begünstigen und die Weinqualität zu fördern. Ein gewisses Maß an Wasserstress beschleunigt den Reifevorgang. Begrünungspflanzen die mit der Rebe um Wasser und Nährstoffe, vor allem Stickstoff, konkurrieren begünstigen das Auftreten vom geeigneten Wasserstress.
Er praktiziert weiterhin, einige Wochen vor Reifebeginn die Laubauslichtung, eine unterstützende Pflegemaßnahme zur Vermeidung von Traubenfäule und anderen Pilzkrankheiten, was zur Verbesserung der Traubenzusammensetzung und Weinqualität beiträgt. Vor allem aber wird das Laub um die Trauben herum ausgelichtet, um Sonnenlicht und Wind an die Früchte herankommen zu lassen. Dadurch trocknen die Trauben nach Tau und Regen rascher ab, so dass die Entwicklung von Schimmelpilzen gehemmt wird.
Der freie Zutritt des Sonnenlichts ermöglicht eine verbesserte Bildung der für die Weinqualität wichtigen Phenole in den Früchten. Auch wird der Gehalt an Zucker verstärkt bzw. der an Äpfelsäure verringert, was beides der Qualität zugute kommt.
Weinbereitung und Ausbau:
Die vollständig entrappten Trauben werden einer etwa 20tägigen temperaturkontrollierten Maischegärung zugeführt mit anschließender malolaktischen Säureumwandlung.
Ein paar Wochen später wird der geklärte Wein in neue bis zu vier Jahre alten Eichenfässern gelegt und 12 Monate lang gelagert. Etwa 18 Monate nach der Lese erfolgt die Abfüllung auf die Flasche.
Durchschnittsalter der Reben: 35 Jahre
Ertrag 55 hl/ha
Rebsorten: 50% Cabernet-Sauvignon, 5% Cabernet-Franc, 45% Merlot
Boden: kalkhaltige Lehmböden auf Kieseschicht
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